Herbstbeginn und Infektanfälligkeit:

Warum das Immunsystem jetzt gefordert ist.

Liebe Patientinnen und Patienten,
mit dem Herbst beginnt für viele Menschen auch die typische „Infektzeit“. Erkältungen, Husten, Halsschmerzen und andere Atemwegsinfektionen treten wieder häufiger auf. Doch warum eigentlich?
Nicht der Herbst selbst schwächt unser Immunsystem. Entscheidend sind vielmehr die veränderten Bedingungen: Wir halten uns wieder häufiger in geschlossenen Räumen auf, lüften weniger und haben dadurch mehr engen Kontakt zu anderen Menschen. Gleichzeitig kann trockene Raumluft die Schleimhäute der Atemwege beeinträchtigen.
Warum Infekte im Herbst häufiger werden
Atemwegsinfektionen werden durch zahlreiche Viren verursacht, darunter Rhinoviren, Influenzaviren, RSV und SARS-CoV-2. In geschlossenen Räumen können sich Krankheitserreger leichter verbreiten. Die meisten Erkältungen verlaufen unkompliziert. Bei bestimmten Beschwerden sollte man einen Infekt jedoch nicht einfach aussitzen.
Eine ärztliche Untersuchung ist insbesondere sinnvoll bei:
▪︎ hohem oder länger anhaltendem Fieber
▪︎ Atemnot oder Brustschmerzen
▪︎ ausgeprägter Schwäche oder Kreislaufproblemen
▪︎ ungewöhnlich langem Krankheitsverlauf
▪︎ einer deutlichen Verschlechterung nach anfänglicher Besserung
▪︎ bestehenden Herz-, Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen
Gerade bei älteren Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen können Infekte bestehende Beschwerden deutlich verschlechtern.
Was können Sie selbst tun?
Einige einfache Maßnahmen helfen, das Infektionsrisiko zu reduzieren und den Körper zu unterstützen:
▪︎ regelmäßig lüften
▪︎ ausreichend trinken
▪︎ auf genügend Schlaf und Erholung achten
▪︎ regelmäßige Bewegung beibehalten
▪︎ Hände regelmäßig waschen
▪︎ den individuellen Impfstatus überprüfen lassen
Insbesondere Impfungen gegen Influenza und COVID-19 können abhängig von Alter, Vorerkrankungen und persönlicher Situation sinnvoll sein. Auch nach einem überstandenen Infekt sollte man mit intensiver körperlicher Belastung nicht zu früh beginnen. Anhaltende Atemnot, Herzrasen, Brustschmerzen oder ungewöhnliche Erschöpfung sollten ärztlich abgeklärt werden.
Wann ist eine Untersuchung in unserer Praxis sinnvoll?
Nicht jeder Infekt benötigt eine umfangreiche Diagnostik. Bei auffälligen Beschwerden können wir jedoch gezielt überprüfen, ob beispielsweise eine stärkere Entzündungsreaktion, eine Lungenbeteiligung oder eine Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung vorliegt.
In unserer Praxis stehen hierfür unter anderem zur Verfügung:
▪︎ ärztliche Untersuchung und Beratung
▪︎ Blut- und Labordiagnostik
▪︎ Ruhe-EKG
▪︎ Lungenfunktionsprüfung
▪︎ Ultraschalluntersuchungen
▪︎ Gesundheitsuntersuchung / Check-up
▪︎ Betreuung chronischer Erkrankungen
Unser Fazit
Der Herbst macht unser Immunsystem nicht automatisch schwach. Die veränderten Bedingungen begünstigen jedoch die Verbreitung von Atemwegserregern. Wer auf ausreichend Schlaf, Bewegung, gute Raumluft und einen aktuellen Impfstatus achtet, kann viel für seine Gesundheit tun. Bei ungewöhnlich starken oder lang anhaltenden Beschwerden gilt: lieber einmal zu früh ärztlich abklären lassen.
Wenn Sie Fragen haben, beraten wir Sie gerne individuell. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.
Ihr Team der Internistischen Praxis Xanten Dr. Carlos Marengo & Dr. med. Michael Schmitz
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Bitte beachten Sie, dass Online-Termine ausschließlich für die allgemeine Sprechstunde vorgesehen sind. Für Untersuchungen wie Belastungs-EKG, Blutabnahmen oder Impfungen vereinbaren Sie bitte Termine telefonisch oder per E-Mail, damit wir diese gezielt planen können.
Eine Buchung über unser Online-Portal ist für Neupatienten nicht möglich. Neupatienten sollen sich für die Terminvereinbarung per E-Mail oder telefonisch an uns wenden, da wir für Neupatienten mehr Zeit einplanen und sicherstellen möchten, dass diese gewährleistet ist.
Tel.: 02801 984 410
E-Mail: info@gp-xanten.de
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